Gold Anonym Kaufen

Artikel von Gold Anonym Kaufen

Auf Bargeldverbot folgt Goldverbot

Ein Bargeldverbot macht keinen Sinn, wenn es nicht gleichzeitig zu einem Goldverbot kommt.

Eigentlich dürfte so etwas wie ein Bargeldverbot gar nicht zur Diskussion stehen.

Die Europäische Zentralbank schreibt es selbst:

Die hohen Banknoten (€200, €500) ermöglichen das Vorhalten großer Summen Bargeld. Sie dienen hauptsächlich als Wertspeicher, werden aber auch genutzt, um teure Güter zu erwerben.

Wer es nicht glaubt, kann es HIER nachlesen.

Plötzlich aber wird behauptet, der €500 Geldschein begünstige Verbrecher und Terroristen.

Das das nicht stimmt, wissen wir alle.

Was also steckt wirklich dahinter?

Der Vorschlag zur Abschaffung von Bargeld wurde zum ersten Mal auf der Mai-Konferenz der VOX CEPR  im Jahr 2015 diskutiert. Diese Institution ist nicht sonderlich bekannt. Gleichwohl trifft sich dort die Crème de la Crème der Hochfinanzelite. Dagegen ist Davos nichts weiter als eine blosse „Laberkonferenz“.

Diese Konferenz nun hatte allerding nicht Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung zum Thema, sondern befasste sich mit etwas gänzlich anderem. Das Thema lautete:

„Möglichkeiten für eine Negativzinsratenpolitik“

Die Konferenzteilnehmer redeten nicht lange um den heißen Brei herum und führten ohne falsche Scham aus, dass Bargeld die Effizienz einer negativen Zinsratenpolitik konterkarieren könne. Der schwedische Finanzminister Martin Andersson erklärte gegenüber den Konferenzteilnehmern:

„Wir haben Schwierigkeiten, das [die negative Zinsratenpolitik] in der Realwirtschaft spürbar zu machen. Ein Grund dafür ist Bargeld. Denn auf Bargeld fallen keine Zinsen an, und es ist für mich besser, Bargeld zu horten, als es auf einem Bankkonto zu haben, wenn ich Geld dafür bezahlen muss, es dort zu haben. Es gibt einige Dinge, von denen wir nicht wissen, wie wir mit ihnen umgehen sollen und wie wir dies bei der allgemeinen Öffentlichkeit spürbar machen können. Und ich denke, darum geht es hier bei dieser Diskussion. Es geht darum, wie wir über diese Beschränkung hinwegkommen können.“

Charles Goodhart ( ehemaliger britischer Notenbanker) äusserte sich auf dieser Konferenz unmissverständlich:

„Ich denke, aus der heutigen Diskussion wird als entscheidende Idee herauskommen, alle großen Geldscheine abzuschaffen und zu versuchen, nur mit kleinen Geldscheinen auszukommen, also 10-20 Pfundnoten, vielleicht auch bis zu 50 Dollar, aber nicht mehr. Um das Horten von Bar- geld als Möglichkeit, negative Zinsen auf Guthaben zu vermeiden, viel weniger attraktiv zu machen. Es wäre nicht zu schwierig, lediglich die großen Banknoten abzuschaffen.“

Auch Benoît Coeuré, Mitglied des EZB-Direktoriums, war auf dieser Konferenz im Mai 2015 als Referent anwesend.

Der selbe Benoît Coeuré gab dann am 11. Februar 2016 bekannt, dass die EZB den €500 Geldschein abschaffen werde. In der französischen Zeitschrift „Le Parisien“ erklärte er:

„Wir denken mit Nachdruck über die Frage [der Abschaffung des 500€-Scheins] nach und werden in Kürze eine Entscheidung treffen. Behörden vermuten immer stärker, dass die Banknoten für illegale Tätigkeiten genutzt werden – ein Argument, das wir nicht ignorieren können angesichts der Bedeutung des Kampfes gegen Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus.“

Er sagte also nicht die Wahrheit, nämlich dass es darum ginge, Negativzinsen durchzusetzen. Er schob erneut das Allzweck-Scheinargument von „Geldwäsche & Terrorismus“ vor.

Auf der Konferenz im Mai des Vorjahres 2015 war keine Rede von Terrorismus; umgekehrt wurde bei der Pressekonferenz am 16. Februar 2016 mit keinem Wort das Ziel erwähnt, nur

Möglichkeiten für eine Negativzinsratenpolitik zu schaffen.

Das eigentliche Ziel der Abschaffung des €500 Scheins liegt in der Bestrafung der Sparer durch negative Zinsen für das Fehlverhalten, Geld zu sparen, statt es auszugeben. Wenn Bargeld nicht nach und nach abgeschafft wird, werden Negativzinsen ihr Ziel verfehlen, die Inflation anzuheizen.

Wenn die Möglichkeit, Bargeld zu horten, beschränkt sein wird und Sparer für ihre Guthaben auf der Bank Strafzinsen bezahlen müssen und ihr Vermögen damit schmilzt wie Schnee in der Sonne, bleibt ihnen keine andere Möglichkeit, als dass Geld lieber auszugeben als aufzubewahren. das jedenfalls ist die Kalkulation der EZB.

€500-Scheine machen ca. ein Drittel der von der EZB gedruckten Gesamtbargeldbestände aus. Die Abschaffung allein dieser Banknote würde die Verfügbarkeit von in Umlauf befindlichem Bargeld von derzeit 1,1 Billionen auf 700 Milliarden Euro reduzieren.

Inflation wie auch negative Zinsraten verteilen Vermögen von den Sparern zu den Schuldnern. Die grössten Schuldner sind bekanntlich die Staaten, die dem dollarabhängigen westlichen Finanzsystem angehören.

Negative Zinsraten haben auf Sparguthaben dieselbe Wirkung wie Inflation. Einen wesentlichen Unterschied aber gibt es. Die negativen Zinsen können unmittelbar auf den Kontoauszügen nachgelesen werden. Damit werden sie den Sparern viel bewusster. Der Sparer sieht klar und deutlich, wie sein Vermögen von Jahr zu Jahr kleiner wird.

USB-Chefvolkswirt Andreas Höfert kommentiert das zutreffend so:

„Ein vollelektronisches Geldsystem – vollkommen transparent, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre bei Geldzahlungen und mit dem permanenten Risiko einer Enteignung durch den Staat – bedeutet, dass Geld nicht mehr Privateigentum sein wird.“

Gold ist eine Alternative zu Bargeld und Spareinlagen. Da eine längere Zeit mit Negativzinsen und eine Abschaffung des Bargelds drohen, ist davon auszugehen, dass Gold an Bedeutung gewinnen wird.

Politik und Notenbanken müssen folgerichtig nicht nur die Bargeldnutzung einschränken zum Zwecke der Anheizung der Inflation.

Sie müssen auch die Nutzung von Gold einschränken.

Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit eines Goldverbotes, wie es in der Geschichte bis in die neueste Zeit hinein immer wieder praktiziert worden ist.

  • Goldeigentum wird, zumindest ab einer bestimmten Menge, dem privaten Bürger verboten werden.
  • Das die erlaubte Menge überschreitende Gold wird konfisziert werden.

Da Enteignung verfassungsrechtlich nur gegen Entschädigung möglich ist, wird der Gegenwert zum Stichtag der Wertberechnung in Papiergeld erstattet – natürlich nicht in bar, sondern auf das Konto mit den Negativzinsen.

Vermutlich wird der Stichtag „zufällig“ ein Tag sein, an dem der Kurs ungewöhnlich niedrig ist.

„Pech gehabt“,

wird Mama Merkel sagen.