Gold Anonym Kaufen

Artikel von Gold Anonym Kaufen

Federstrich – Währungsreform

Warum ist Gold unverzichtbar?

Die Staaten sind bis über beide Ohren verschuldet. Das kann nie mehr zurückgezahlt werden. Die Lage ist aussichtlos, aber man wurstelt sich durch, so lange es geht.

Schulden der Staaten und Guthaben der Bürger mussen sich gegenseitig aufheben – irgendwie und irgendwann.

Die klassische Methode wäre der “Federstrich”, also die Währungsreform.

Schlussendlich läuft es darauf auch hinaus. Das ist so sicher wie das physische Gesetz der Schwerkraft. Kann ich einen Keramikkrug nicht mehr halten, dann wird er unweigerlich in Richtung Erdmittelpunkt gezogen, und es macht “Peng”.

“Nach den Regeln der Physik, holt die Schwerkraft ihn zurück!”

Betrachten wir den Keramikkrug als ein Synonym für das Vermögen der Bürger, der eigentlich so hoch wie möglich gehalten werden müsste.
Aber in den vor Verschuldung erschlafften und erschöpften staatlichen Armen lässt man ihn immer tiefer sinken, mit wachsender Geschwindigkeit in Richtung Betonplatte auf dem Boden. Der Aufprall wird nicht verhindert werden können – es dauert nur etwas länger. Und damit der mit dem Vermögen seiner Bürger gefüllte Krug leichter und damit länger haltbar wird, entleert die verschuldete staatliche Obrigkeit ihn schon einmal vorab. Eigentlich stecken wir damit bereits mitten im Prozess des sich gegenseitigen Aufhebens von Schulden der Staaten und Guthaben der Bürger – dem “Federstrich”.

Die gegenwärtige finanzielle Repression entspricht ja nichts anderem als einer subtilen, enorm langsamen Enteignung der Sparer und Anleger zugunsten eines überschuldeten Systems, das mit höheren Zinsen nicht überleben könnte.

Die Folgen dieses

“Federstrichs auf Raten”

sieht man beispielsweise bei den laufend zu sanierenden Pensionskassen.

Der faktische Wegfall risikoarmer Anlagen durch das Nullzinszeitalter führt zu Notlagen bei der Erwirtschaftung von Renditen, etwa für Rücklagen, um den Ruhestand finanzieren zu können.

Entweder man nimmt verminderte Rendite Inkauf und gefährdet die Sicherheit des Lebensabends, oder man versucht das Problem zu lösen durch eine erhöhte Risikonahme bei den Anlagen. In beiden Fällen ist der Bürger als Sparer der Geschädigte.

Enteignet eben, auf indirektem Wege: “Federstrich!”

Vorstellbar sind aber auch deutlich härtere Vorgehensweisen:

  • Wir erinnern an das Euroland Zypern.
  • Das Bargeldverbot geistert seit einiger Zeit durch die Medien. Wenn sämtliche Guthaben der Bürger einmal auf kontrollierbaren Bankkonten liegen, wird sich der Federstrich einfacher gestalten.
  • Die Ausweichmöglichkeiten zur Systemdiversifikation wollen die westlichen Industrienationen mittlerweile durch den Automatischen Informationsaustausch (AIA) und den amerikanischen Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) kappen. FATCA klappt – Pech für die Bürger der USA. Beim AIA wird so getan, als funktioniere es. Das tut es auch auf dem europäischen Kontinent mit seinen vormaligen Steueroasen Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Andorra usw. Darüberhinaus aber nicht wirklich. Nur wer sich traut, europäisches Terrain zu verlassen, erhält sich noch die Ausweichmöglichkeiten zur Systemdiversifikation. Das ist klar die Minderheit, aber die qualifizierte.

Fazit:
Für die grosse Mehrheit der Bürger ist kein Ausweichen mehr möglich. Sie bleiben gefangen in der finanziellen staatlichen Repression.

Geradezu atemberaubend ist dabei die politische Stabilität, welche selbst durch viele, viele Jahre offenkundigen Misserfolgs auf sämtlichen Politikfeldern nie wirklich in Frage gestellt worden ist. Wenn man gegenwärtig an all die grösseren und kleineren Kriegsschauplätze, an die Herausforderungen durch China und Russland, an den internationalen Terrorismus und an die Herausforderung durch die Migrationsströme denkt, kommt man angesichts aller offenkundigen Misserfolge nicht um das Prädikat “atemberaubend” herum, mit welcher Selbstverständlichkeit sich die politischen technokratischen Eliten an der Macht halten, und ihre sie stabilisierenden Strukturen pflegen können. Sind die Bürger in dumpfe Lethargie verfallen?

Ja, anscheinend! Es kann so wie bisher mit unserem Keramikkrug durchaus noch etwas weitergehen. Die mit der Systemsteuerung und -aufrechterhaltung Beschäftigten werden alles daran setzen, dass es möglichst lange so bleibt, und werden die gehabten Muster mit stereotyper Boshaftigkeit bis zum Erbrechen wiederholen. Reale Probleme werden weiterhin schamlos schöngeredet, die eigene Position als alternativlos deklariert. Und weil diese vom Bürger teuer bezahlte Scheinstabilität zumindest kurzfristig eine angenehme Vorstellung ist, werden das ganz viele, auch grundsätzlich davon negativ Betroffene, ebenso sehen – in dumpfe Lethargie verfallen.

Aber kann das das Endstadium – quasi das Ende der Geschichte – sein?

Gleiche – gleich extrem tiefe – Zinssätze weltweit für alle: Wird eine solche Vereinfachung der Situation auf Seiten des globalen Finanzsystems den effektiven, realen Gegebenheiten der Welt gerecht? Ist die Ausradierung von Risikoprämien dank Internationalisierung der Aussenschulden ein auf Dauer angelegtes Konzept? Ist es überhaupt denkbar, dass sich die ganze Welt selbst gehört und sich gleichzeitig selbst schuldet, wie das für Japan scheinbar “ewig”, zumindest bis heute seit 25 Jahren, funktioniert? Was, wenn dadurch der Verschuldungsgrad noch weiter steigt (was ja tatsächlich der Fall ist), so dass irgendwann einmal eine Situation entstehen könnte, die das System aus sich selbst heraus implodieren lässt?

Wir wissen, wir streifen hier schwer verständliche Gefilde.

Wir vermuten, dass sich das Schuldensystem über die vergangenen vierzig Jahre in eine Richtung entwickelt hat, in der es sich – aus sich heraus – selber aufhängt.

Die Gefährdung der Situation kommt aber wahrscheinlich sogar noch früher und deutlich praktischer von der

offensichtlichen systemischen Achillesferse,

nämlich der Voraussetzung der politischen Stabilität:

Zu offenkundig sind die Fehlleistungen all jener, welche die “Stabilität auf Zeit” betreiben.

So wird die Wirkungslosigkeit der gewählten Geldpolitik nun nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert. War Alan Greenspan noch eine Lichtgestalt, so war das schon Bernanke nicht mehr, geschweige sind es denn Frau Yellen oder Herr Draghi. Die während langer Zeit gegebene Unangreifbarkeit der Notenbanken ist geschwunden.

Ähnliches beobachten wir im Bereich des politischen Alltags und Geschäfts. An vielen Orten wird derzeit der Aufstand geprobt. Was bis vor ganz kurzer Zeit noch als “alternativlos” galt, sei es Frau Merkel als Bundeskanzlerin, sei es das Verbleiben Grossbritanniens in der EU, wird plötzlich relativiert. Personen, denen man bis vor kurzem höchstens eine überschaubare Halbwertszeit prognostiziert hätte, erlangen plötzlich den Status eines möglichen amerikanischen Präsidenten. Und sozusagen überall auf der Welt verzeichnen politische Kräfte Auftrieb, denen die einheitlich-planetare Vorstellung der Erde eher abschreckend erscheint und die den Reiz der überschaubaren und demokratisch beherrschbaren politischen Einheit wiederentdecken. Die permanent durch die Instanzen übergeordneter Rangordnung praktizierte Verwässerung des Besitzstands –

  • sei es durch schlecht geordnete und übertrieben grosszügige Zuwanderung,
  • sei es durch Internationalisierung von Schulden, mit denen man zuvor nichts zu tun hatte,
  • sei es durch Aufzwingen einer Währung, die man gar nicht wollte,
  • sei es durch die Drohung der Bargeldabschaffung

– führt bei einer wachsenden, bisher schweigenden Mehrheit zu einem gefährlichen Gefühl der Machtlosigkeit, des nicht Ausweichenkönnens, des Ausgeliefertseins gegenüber einem unkontrollierten und unkontrollierbaren System. Das ist der Boden, auf dem ein explosives, quasi revolutionäres Umfeld gedeiht.

Das gegenwärtige globale System lässt keine Diversifikation zu, das ist das Problem.

Aber Diversifikation ist nun einmal die stärkste ökonomische Kraft, das grösste Bedürfnis der Menschen überhaupt. Denn nur Diversifikation lässt echten ökonomischen Gewinn entstehen. Das weiss der Mensch oder spürt es zumindest indirekt. Deshalb und völlig zurecht beobachten wir das enorme Unwohlsein in der gegenwärtigen Situation.

Nicht umsonst haben vorsichtig formulierte Andeutungen des chinesischen Notenbankgouverneurs Zhou Xiaochuan zu Beginn des Jahres 2016, von der weitestgehenden Dollar-Orientierung der chinesischen Zentralbank in Richtung eines veritablen Währungskorbes überzugehen, die Finanzmärkte in helle Aufregung versetzt. Was für einen Notenbanker das Ausweichen auf einen Währungskorb ist, kann für den Normalbürger vielleicht eine Kryptowährung sein, oder das Ausweichen in Sachen Vermögenssicherung auf Lagerung von Gold ausserhalb des Bankensystems. Auch diese Entwicklungen machen die Anhänger bedingungslos starrer und staatlich kontrollierter Strukturen nervös.

Das allgemeine Unwohlsein hat das Potential, den stereotypen Wiederholungen des immer gleichen Musters in nächster Zeit ein Ende zu bereiten und nicht erst “irgendwann”. Der Kollaps kommt selten erst dann, wenn man ihn auf der Rechnung hat.
Die Finanzmärkte zeigten Anfang 2016 bereits, dass ihnen Sprengkraft innewohnt, und es ist sehr gut vorstellbar, dass die nächsten Turbulenzen von den Notenbanken nicht mehr beherrscht werden können.

Das Ende des geldpolitischen Spiels ist im Ergebnis unabwendbar.