Gold Anonym Kaufen

Artikel von Gold Anonym Kaufen

Gold gegen staatliche Enteignung

Die weltweiten Schulden haben nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen neuen Rekordstand von 152 Billionen Dollar erreicht. Dieser Wert vom Jahr 2015 habe 225% der globalen Wirtschaftsleistung entsprochen, hieß es in einem am 5. Oktober 2016 veröffentlichten Bericht. Im Jahr 2002 habe er noch bei 200% gelegen.

Der IWF hatte vor einigen Jahren mit einer Zwangsabgabe auf Vermögen Schlagzeilen gemacht.

Die Pläne sind wieder etwas aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Es ist gut vorstellbar, dass sie angesichts der steigenden Schulden wieder hervorgeholt werden. Zur Lösung der Krise könnte mithin der alte IWF-Vorschlag aktiviert werden, eine Zwangsabgabe auf Vermögen zu erheben.

Im Oktober 2013 brachte der Internationale Währungsfonds eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10% für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt, in die Diskussion. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt.

Dieser seinerzeitigeVorstoß des IWF sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen – zumindest nicht vergessen werden. Es handelt sich schliesslich um die detaillierte Ausarbeitung eines schnell umsetzbaren Planes und nicht um das Geschwätz eines Abgeordneten der Linkspartei nach dem zehnten Bier in einer Berliner Szene-Kneipe.

Begleitet könnte diese massive und flächendeckende Enteignung der Bürger von Kapital-Verkehrskontrollen werden.

Der IWF ist kein Spaß-Verein.

Der Internationale Währungsfonds ist die Instanz, die gemeinsam mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) und der Weltbank für die Weltwirtschafts-Ordnung zuständig ist.

Der IWF ist auch kein Debattier-Club. Er ist der Motor für alle Veränderungen im Weltwirtschafts-System. Er hat Einfluss.

Wenn der IWF eine weltweite Schulden-Steuer mit Nachdruck fordert, wird sie kommen.

Der Vorschlag ist die erste konkrete Ankündigung einer flächendeckenden Enteignung, um das globale Schulden-Business am Laufen zu halten.

Es ging um eine politische Botschaft. Und die ist knallhart.

In dem „Fiscal Monitor“ entwickelt der IWF auf Seite 49 des Dokuments in der eiskalten Sprache der Finanz-Technokraten das Szenario, das die Bürger Europas im Schlaf überrumpeln soll:

„Die deutliche Verschlechterung der öffentlichen Finanzen in vielen Ländern hat das Interesse an einer Zwangsabgabe auf Vermögen (capital levy) geweckt. Dies ist eine einmalige Abgabe als eine außergewöhnliche Maßnahme, um die Nachhaltigkeit der Schulden wiederherzustellen. Der Charme einer solchen Maßnahme besteht darin, dass eine solche Steuer erhoben werden kann, bevor es zu einer Steuerflucht kommen kann. Dazu muss der Glaube hergestellt werden, dass diese Maßnahme einmalig ist und niemals wiederholt wird. Die Steuer würde die Bürger nicht verstören. Einige würden sie sogar als fair empfinden.“

Der IWF formuliert, in scheinbar höflich-abwägender Form, eine knallharte Erpressung:

„Eine solche Abgabe würde starke Hürden zu überwinden haben. Doch diese müssen abgewogen werden gegen die Alternativen: Diese wären die Ablehnung der öffentlichen Schulden (also Staatspleiten, eigene Anmerkung) oder Inflation.“

Der IWF sagt also: Die Europäer können wählen zwischen einer Zwangsabgabe oder Vermögensentwertung durch Inflation.

Der IWF hat exakt ausgerechnet, wie viel die große Enteignung jeden Bürger der Euro-Zone kosten wird:

„Die Höhe der Steuer müsste bewirken, dass die europäischen Staats-Schulden auf das Vorkrisen-Niveau zurückgefahren werden. Um die Schulden auf den Stand von 2007 zurückzufahren (zum Beispiel in den Ländern der Euro-Zone), ist eine Steuer von etwa 10% für Haushalte mit einem positiven Vermögensstand notwendig.“

Die Buchhalter des IWF behaupten zwar, dieser Vorschlag sei „theoretisch“.

Doch das haben die Finanz-Eliten immer gesagt: Bei der Einführung der Zwangsabgabe in Zypern etwa. Auch da hieß es, das sei nur ein Modell für Zypern. Nachdem die Revolution ausgeblieben war, setzte sich die Zwangsabgabe als „Blaupause“ durch: Zwischenzeitlich bezeichnet sie etwa Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble völlig selbstverständlich als Teil des europäischen Banken-Rettungsprogramms – natürlich anlässlich einer Tagung von IWF und Weltbank.

Sparbücher, Anleihen, Aktien, Rücklagen für die Renten – alles würde fällig. Die parallel dazu laufenden Bemühungen zur Abschaffung des Bargeldes erklären sich in diesem Zusammenhang: So erklärt ein Banken-Sprecher vor einiger Zeit, Bargeld sei abzuschaffen, um die Zivilisation zu retten.

Wir denken, es ist besser, sein eigenes Vermögen zu retten.

Unser Angebot des anonymen physischen Goldeigentums mit schweizerischem Ordrelagerschein als verbrieftem Wertpapier ist eine wirksame Abwehrwaffe. Genau das soll sie auch sein.