Gold Anonym Kaufen

Artikel von Gold Anonym Kaufen

Physisch Edelmetall kaufen und lagern

  • Zunächst einmal sollten Sparer das Edelmetall bei einem seriösen Händler kaufen, um sich vor Betrug zu schützen. So wird Gold und Silber beispielsweise auch in Internet-Auktionsbörsen verkauft, laut Experten sind dort aber Fälschungen in Umlauf. Auch wer Edelmetalle bei Kioskhändlern kauft, geht Risiken ein.
  • Um bei der Qualität von Barren keinen Reinfall zu erleben, sollten Käufer darauf achten, dass die Hersteller von der Rohwarenbörse London Bullion Market Association (LBMA) zertifiziert sind. Barren sollte man nur mit einem Zertifikat kaufen. Darauf sollten das Gewicht, der Schriftzug der Firma, der Stempel der Raffinerie sowie eine Feinheitsangabe eingraviert sein.
  • Auch sollten sich Sparer bewusst sein, dass es bei Banken und Edelmetallhändlern bei Goldbarren und -münzen eine Spanne zwischen dem An- und dem Verkaufspreis gibt. Diese fällt bei kleineren Einheiten tendenziell stärker ins Gewicht.
  • Beim Wiederverkauf von Edelmetallen an eine Bank oder einen Händler ist der Zustand der Barren und Münzen sehr wichtig. Haben Barren Kratzer oder Dellen, gibt es Abschläge – und sie landen dann im Schmelztopf. Ist die Ware allerdings qualitativ in Ordnung und werden beim Verkauf der Barren die ursprünglichen Zertifikate mitgeliefert, ist ein Einschmelzen nicht nötig. Bei Aufbewahrung im Zollfreilager treten Probleme nicht auf
  • Gemäss dem Geldwäschereigesetz haben Händler und Banken ab einer Einkaufssumme von CHF 25.000 die Verpflichtung, die Personalien des Käufers zu erfassen. Bei Käufen unterhalb dieser Grenze können Sparer anonym bleiben. Auch in solchen Fällen seien Kundenberater einer Bank, etwa bei Raiffeisen, aber angehalten, die Umstände zu beurteilen, teilt ein Sprecher der Bank mit. Dies könne der Fall sein, wenn der Preis knapp unter CHF 25 000 liege oder wenn jemand in kurzen Abständen Edelmetall kaufe und dabei immer unter der Limite von CHF25.000 bleibe.
  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt es zu einem Barzahlungsverbot – Bargeldverbot – bei Beträgen von mehr als €5.000. Höhere Beträge könnne dann nur per Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung gezahlt werden, der Goldkäufer hinterlässt elektronische Spuren. Mit der Anonymisierung des Goldkaufes ist es damit automatisch zu Ende, wenn man bei einem Goldhändler in Europa einkauft. Man braucht also dann einen Goldhändler ausserhalb Europas, der nicht registrierungspflichtig ist und Diskretion / Anonymität garantieren kann.
  • Bei der Lagerung der Edelmetalle gibt es mehrere Möglichkeiten. Manche Bürger bewahren sie zu Hause in einem Versteck oder einem Tresor auf, andere in Schliessfächern bei Banken oder aber – ausserhalb des Bankensystems – bei einem Edelmetallhändler oder in einem Zollfreilager. Gerade bei grösseren Silberkäufen ergibt die Lagerung in einem Zollfreilager Sinn, da dann recht viel Raum benötigt wird.
  • Die in der Schweiz offiziell regulierten Lagerscheine als sog. Ordrelagerscheine sind neuartige Wertpapiere, die das eingelagerte physische Edelmetall einfach handelbar machen und sogar beliehen werden können. Richtig gehandhabt, erreicht man mit diesen neuartigen Lagerscheinen absolute Anonymität als Goldeigentümer.